Aktuelle Meldungen

Zum Glück sind die Bleistifte gespitzt #stay at home

31.03.   Wie gut, dass alle Bleistifte gespitzt sind.  –

wir arbeiten im St. Antoniusheim aktuell auch als  Lehrer

 

Als systemrelevante Einrichtung übernehmen unsere MitarbeiterInnen an jedem Vormittag seit der Schließung der Schulen am 24.03. 2020 die Betreuung unserer Kinder und Jugendlichen zu den üblichen Schulzeiten.  Diese werden nun täglich dabei unterstützt, das von den Klassenlehrern verteilte Unterrichtsmaterial zu bearbeiten.

Jeden Tag werden dann mit dem einzelnen Kind die jeweiligen Anforderungen durchgesprochen, Aufgaben erklärt und teilweise Nachhilfe gegeben. Dazu kommen Informationsgespräche  mit den Klassenlehrern.

Jede Gruppe hat ihr eigenes  „Schulritual“, das in den Tagesablauf integriert ist. So wichtig es für die  Motivation der Kinder ist, dass sie für die erledigten Aufgaben viel Lob erhalten,  so wichtig ist für den Lernerfolg  eine regelmäßige feste Struktur und Ordnung, in der jedes Kind seinen festen Platz hat und jederzeit nachfragen kann, wenn es Hilfe benötigt.

 

Unsere MitarbeiterInnen geben so ihr bestes, damit nach der Corona bedingten Auszeit die Rückkehr zum Unterricht mit möglichst geringen Verzögerungen bestmöglich gelingen kann.

 

Darüber hinaus setzen unsere MitarbeiterInnen für unsere Jugendliche, welche sich z. B. auf den Realschulabschluss vorbereiten, den Schwerpunkt, sie  im Rahmen der sonst üblichen Unterrichtszeiten bei der Bearbeitung der Lernmaterialien und Prüfungsvorbereitung so gut wie  möglich zu unterstützen.

 

Keine leichten Aufgaben zusätzlich zum üblichen Betreuungsbedarf unserer Kinder und Jugendlicgen.

 

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Corona #stay at home

30.03. Kinder im St. Antoniusheim beteiligen sich an der Regenbogenaktion gegen Corona

In vielen Städten und in den sozialen Medien breiten sich im Moment Regenbögen aus.

Die Regenbögen sind mit Finger- oder Fensterfarbe gemalt, oder einfach auf Papier und angeklebt.  Sie sollen Zeichen sein: „Hey, ich bin hier zuhause und kann wegen Corona nicht raus und spielen.“

Die Kinder der Eisbären-Gruppe im St. Antoniusheim bastelten die Regenbögen auch als Zeichen der Hoffnung!

 

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In Zeiten von Corona - Aktuelles aus dem St. Antoniusheim

In Zeiten von Corona: wir informieren über Aktuelles aus dem St. Antoniusheim:

 

Ein 5jähriges Mädchen malt ein Bild über das Coronavirus:

Man erkennt frei schwebende und auf den Köpfen der Menschen liegende Coronaviren. Versehen mit der Überschrift „gefährlich“ hängt das Bild zum Abhalten des Eindringens des Virus in den Wohnbereich an der Eingangstür….

 

….Das Thema Coronavirus beschäftigt auch uns im St. Antoniusheim seit Wochen:

wir sind  wie alle Einrichtungen der Jugendhilfe,  ähnlich wie Altersheime und Krankenhäuser, eine  systemrelevante Einrichtung, die nicht geschlossen werden kann.

 

Dies unterscheidet uns von Schulen und Kindertagesstätten und bedeutet für uns, dass wir in der jetzigen Krise auch ähnliche Rahmenbedingungen haben wie Altersheime und Krankenhäuser:

  • unsere MitarbeiterInnen kommen weiterhin in ihren Dienst.
  • für die Bewohner heißt dies, dass Besuchskontakte bis auf weiteres nicht möglich sind.
  • für die Jugendlichen in den vollstationären Gruppen bedeutet das  auch, dass deren Ausgang bis auf weiteres entfällt.
  • zusätzlich sind in der Betreuung aktuell die Schulzeiten abzudecken und der Alltag wird so gestaltet, dass im Wechsel jede Gruppe eine feste Zeit für ihre Freizeitgestaltung auf dem Hofgelände hat.


Kein einfaches Unterfangen für ErzieherInnen, Wirtschaftspersonal und Leitung, sich weiterhin zum Wohle und Schutz um die Kinder zu kümmern und ihnen ein vertrauensvolles, sicheres Umfeld zu bieten.  -  Unsere Kinder und Jugendlichen, sowie deren  Eltern waren und sind alle sehr offen für die zu treffenden Schutzmaßnahmen und das  Verständnis dafür  war ausnahmslos sehr hoch.

 

Ein erster großer Dank geht an alle MitarbeiterInnen, dank deren Solidarität, Flexibilität und Einsatzbereitschaft bisher alle zum Teil tagesaktuell notwendigen Veränderungen umgesetzt werden konnten: neben der Erweiterung der Betreuungszeit, mussten für die Tagesgruppen, nach deren vom Land verfügten Schließung Notbetreuungsgruppen eingerichtet werden.

Für die MitarbeiterInnen bedeutet dies mehr Arbeitsumfang in zum Teil anderen Betreuungsgruppen.

Eine großartige Leistung, die ebenfalls den Beifall aus den Balkonen verdient!

 

 

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